2013/14 - Des Teufels Nacht


2014: Des Teufels Nacht (Stephan Schwarz, Peter Schöne, Maximilian Nicolai)

Die Puchheimer Taschenoper lobte 2013 einen Kompositionswettbewerb aus:

Zu einem vorgegebenen Libretto und der vorgegebenen Besetzung sollte eine 14- bis 18minütige Kammeroper auf tonaler Basis komponiert werden.

Am 22. März gingen die drei Uraufführungen mit großem Erfolg über die Bühne. 

  

 

1. Preis: Stephan Schwarz

 

 Geboren 1977 in Wiesbaden, war sein Kopf schon immer voller Musik. Zuerst an der Geige, dann am Klavier ausgebildet, lernte er autodidaktisch schließlich auch das Bratschenspiel (einer muss es ja machen). Verschiedene Preise bei „Jugend musiziert“ und Einladungen zum „Treffen junge Komponisten“ in Weikersheim folgten, ebenso Aufführungen eigener Kompositionen für verschiedene Besetzungen. Nach begonnenem Kompositionsstudium an der Folkwang Universität der Künste schwenkte Stephan Schwarz auf das Jurastudium um, zunächst in Mainz, dann in Köln. Nach bestandenem Jura-Examen absolvierte Stephan Schwarz noch das Aufbaustudium "Kulturkritik" an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Im Anschluss daran war er Volontär u.a. bei der Süddeutschen Zeitung und ist nun seit 2010 Redakteur bei der Musikzeitschrift FONO FORUM. Stephan Schwarz lebt in Köln.

 
2. Preis: Peter Schöne
 
 Peter Schöne ist im eigentlich Opernsänger. Für unseren Kompositionswettbewerb versuchte er sich das erste Mal als Komponist und gewann gleich den 2. Preis. Geboren in Berlin, erhielt Peter Schöne seine Gesangsausbildung an der dortigen Universität der Künste bei Harald Stamm und Dietrich Fischer-Dieskau. Er gewann Preise beim Schubert-Wettbewerb in Graz (2003) und beim internationalen Musikwettbewerb der ARD (2006). Das deutsche Klavierlied spielt im Repertoire des lyrischen Baritons eine zentrale Rolle. So hat Peter Schöne auf seiner Schubert-Seite bereits über 200 Beiträge veröffentlicht. Dort sollen zukünftig sämtliche Lieder von Franz Schubert zu hören sein. Peter Schönes besonderes Interesse für die Musik des 20./21. Jahrhunderts drückt sich in Zusammenarbeit mit Komponisten wie Aribert Reimann, Wolfgang Rihm und Moritz Eggert aus. 2013 war Peter Schöne u.a. in einer Gesangsszene von Karl-Amadeus Hartmann sowie den beiden Schubert-Einaktern "Die Zwillingsbrüder" und "Der vierjährige Posten" mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Ulf Schirmer und Christopher Hogwood zu hören.

 

3. Preis: Maximilian Nicolai

 

 1994 im brandenburgischen Oranienburg geboren, nahm er im Alter von fünf Jahren Violinunterricht, später folgten Unterricht in Klavier und ab 2010 in Orgel bei Jörg Walter. Bereits während seiner Schulzeit übernahm Maximilian Nicolai die musikalische Begleitung von Gottesdiensten und war lange musikalisch für die Patientenandachten des Dominikus-Krankenhauses Berlin verantwortlich. Für Konzerte der Kreismusikschule Oberhavel und der Evangelischen Schule Frohnau, die er bis zum Abitur besuchte, schreibt er bis heute Arrangements und Kompositionen. Seine Vertonung des 126. Psalms für Streichorchester, Orgel und Chor wurde 2013 von der Frohnauer Kantorei uraufgeführt. Seit 2012 studiert Maximilian Nicolai in Dresden „Höheres Lehramt an Gymnasien“ in den Fachrichtungen Musik und Latein. Als Hauptfächer an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ belegt er Komposition bei Prof. Günther Schwarze und Musiktheorie bei Prof. Dr. John Leigh. 

 

Die Premiere mit Preisverleihung fand am 22. März 2014 statt. Weitere Aufführungen am 28., 29. und 30. März.

 

Besetzung 2014: Silke Wenzel (Sopran), Markus Schmid (Tenor), Josef Zwink (Bariton), Michael Sachs (Klavier und Korrepetition), David Jäger (Sopran- und Tenorsaxophon), Wanting Chueh (Cello), Cantus P (Chor), Astrid Sachs (Choreinstudierung), Claas Hoffmann (Licht und Technik), Michael Kaller (Regie)

 

 

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