Die schöne Galathée

von Franz von Suppé


2020 - Die schöne Galathée

 

 

Die Puchheimer Taschenoper diesmal ganz anders: Als Live-Hörspiel hören Sie die komisch-mythologische Oper von Franz von Suppé in einer Radio-Fassung direkt aus dem Aufnahmestudio von Radio Galathée 186,5 fm. Vor diesem Programmhöhepunkt präsentieren wir Ihnen als Einstimmung das beliebte Wunschkonzert „Vom Telefon zum Mikrofon – Sie wünschen, wir spielen“, in dem, wie immer, die besonderen Musikwünsche unserer Hörer erfüllt werden.

Im Hauptprogramm, der Oper, geht es dann, wie der Titel schon sagt, um die schöne Galathée: Der Bildhauer Pygmailon hat sich in die von ihm geschaffene, wunderschöne Statue der Nymphe Galathée verliebt und bittet die Göttin Venus, den kalten Marmor zum Leben zu erwecken. Doch anders als erwartet, entpuppt sich das fleischgewordene Kunstwerk nicht als die ihn liebende Jungfrau, sondern tanzt ihm von Anfang an auf der Nase herum. Sie piesackt Pygmalion, lässt sich vom reichen Kunsthändler Mydas den Hof machen und reich beschenken und macht sich nebenbei an Pygmalions hübschen Diener Ganymed heran. Als Pygmalion die beiden bei einem Tête-à-tête überrascht, ist das Maß voll und er bittet Venus, Galathée wieder zu Stein werden zu lassen, was auch geschieht. Zu guter Letzt kauft Mydas die Statue für seine Kunstsammlung.

Mit „Die schöne Galathée“ läutete Franz von Suppé die goldene Ära der Wiener Operette ein. Der melodische Reichtum dieser witzigen, kleinen Operette mit seinen fulminanten Ensembles und geschmeidigen Arien begeistert bis heute. Und so gut wie jeder kennt den berühmten Galathée-Walzer, der für die Titelmusik der Fernsehserie „Kir Royal“ Pate stand.

 

Mitwirkende:

Silke Wenzel - Sopran, Sophie Kidwell - Mezzosopran, Markus Schmid - Tenor, Florian Dengler - Bariton,  Saskia Ederle - Flöte, Johanna Sandhäger - Violine/Sopran, David Jäger - Saxophone, Simon Japha - Akkordeon, Helge Japha - Kontrabass, Michael Sachs - Korrepetition und Klavier, Sonja Lachenmayr - Musikalische Leitung, Michael Kaller - Regie, Julian Degen - Licht und Technik