Ensemble

aktuell


 

Leitung:

 

Michael Kaller, Regisseur, Absolvent des Instituts für Schauspieltheater-Regie sowie des Aufbaustudiengangs Kulturmanagement an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, ist Leiter des Kulturcentrums PUC, in dem die Puchheimer Taschenoper zu Hause ist. Michael Kaller war Regieassistent am Stadttheater Gießen und leitete die Werkstheatergruppe der Firma Beiersdorf. Es wurden diverse Theaterprojekte nach eigenen Übersetzungen (Labiche, Feydeau) realisiert. Bei eigenen Regiearbeiten setzte er sich vor allem mit Werken zeitgenössischer Autoren wie Wolfgang Borchert, Dario Fo, Manfred Karge und Elke Heidenreich auseinander. Als letztes Theaterprojekt entstand im Sommer 2004 die Inszenierung "Doctor Johann Faustus" nach dem Volksbuch und dem Urfaust von Goethe am Monsun Theater Hamburg, danach wandte sich Michael Kaller der Oper zu. Zusammen mit Silke Wenzel übersetzt und bearbeitet er die Opern der Puchheimer Taschenoper neu und führt Regie bei allen Produktionen der Puchheimer Taschenoper sowie bei den Musiktheaterabenden der "3 Soprane". 2008 wurde Michael Kaller zusammen mit Silke Wenzel mit dem Tassilo-Preis, dem Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung, ausgezeichnet.

 

 Silke Wenzel, Sopran, Musikarrangement, Libretti,  erhielt in München ihre erste musikalische Ausbildung. Danach setzte sie ihr Gesangstudium bei Monika Lenz in Salzburg fort; es folgten Meisterkurse u.a. bei Kurt Widmer. Ihrer regen Konzerttätigkeit, v.a. im Bereich der Alten Musik, stehen Opernengagements gegenüber. Seit ihrem Operndebüt 1996 als Papagena in Mozarts "Zauberflöte" wirkt sie regelmäßig bei Opernproduktionen mit und war v.a. in den Mozart-Partien ihres Fachs und in Barockopern zu hören. Es liegen CD- und Rundfunkaufnahmen vor. Für die Puchheimer Taschenoper arrangiert Silke Wenzel alle Partituren der Opern für das Puchheimer Taschenorcherster und ist zusammen mit Michael Kaller für die Bearbeitungen und Übersetzungen zuständig. Sie schrieb die Libretti zu "Der Schmarotzer", "Ein Hochzeitsfest" und "Des Teufels Nacht". Außerdem übernahm sie verschiedene Sopranpartien: Lucy (Das Telefon 2004/2006), Dorina (Der eifersüchtige Ehemann 2005), Gretel (Hänsel und Gretel 2006)  Waltraud Cortese und  Corinna Cavaglieri (DIe Reise nach Reims 2007), Adele (Die Fledermaus 2008), Pamina, zweite Dame und Papagena (Die Zauberflöte, 2010), Frau Krause (Der Schmarotzer 2011) und Rita (Rita, 2011). 2006 nähte Silke Wenzel die Kostüme für Hänsel und Gretel. In den Musiktheaterabenden der "3 Soprane", die sie zusammen mit Michael Kaller entwickelt, singt Silke Wenzel immer einen der Soprane und arrangiert die Musikstücke für drei Frauenstimmen. 2013 sang sie in der Hochzeitstrilogie den Sopranpart und 2014 die Anna in den Opern des Kompositionswettbewerbs sowie die "Despina" in "Cosi fan tutte". 2017 sang sie wieder die Gretel in "Hänsel und Gretel" und 2019 die Titelpartie Rita. In "Door" von Tom Johnson übernahm Silke Wenzel 2019 den Sopranpart. 2020 sang Silke Wenzel die Galathée in "Die schöne Galathée" und 2022 wird sie die Agathe im Freischütz singen. Für die originellen Produktionen der Puchheimer Taschenoper wurde Silke Wenzel 2008 zusammen mit Michael Kaller mit dem Tassilo-Preis der Süddeutschen Zeitung ausgezeichnet.

 

Sängerinnen und Sänger:

 

 Florian Dengler,  Bariton, sang 2014 den Guglielmo in "Cosi fan tutte" und 2017 den Vater in "Hänsel und Gretel". 2019 übernahm er die Rolle des Gasparo in Donizettis "Rita". 2020 sang er den Mydas in "Die schöne Galathée" und 2022 wird er die Rolle des Kaspar in "Der Freischütz" übernehmen. 1982 in Dachau geboren, studierte er Gesang bei Prof. Fenna Kuegel-Seifried an der Musikhochschule Nürnberg-Augsburg, wo er auch Mitglied der Liedklasse Rudolph Jansen sowie der Oratorienklasse Prof. Hans-Joachim Beyer war. Opernerfahrung sammelte Florian Dengler bei Hochschulproduktionen, u.a. als Figaro (Le nozze die Figaro) und Dr. Falke (Die Fledermaus) und als Gast der Theaterakademie August Everding in München und des Mozarteums Salzburg sowie bei zahlreichen freien Produktionen. Er war als Guglielmo (Cosi fan tutte), Harlekin (Ariadne), Marullo (Rigoletto), Schaunard (La Bohéme), Aeneas (Dido und Aeneas) und in mehreren Partien zeitgenössischer Opern zu hören. Der Schwerpunkt von Florian Denglers künstlerischem Schaffen liegt indes im Lied- und Oratorienfach. Er absolvierte hierzu zahlreiche Meisterkurse u.a. bei KS Brigitte Fassbaender, Prof. Rudolph Piernay, Prof. Udo Reinemann und Prof. Brian Zeger (Juilliard School New York). Im Bereich des Kunstliedes fühlt Florian Dengler sich besonders dem Werk Schuberts, Schumanns, Brahms' und Wolfs verpflichtet, im Oratorienfach liegt sein Schwerpunkt bei den Kompositionen Bachs und Händels. Neben seiner Tätigkeit als Sänger erteilt Florian Dengler auch Gesangsunterricht und ist als Stimmbildner für mehrere Chöre zuständig wie u.a. den Universitätschor München, den Carl-Orff-Chor Marktoberdorf und die Schwäbische Chorakademie. Florian Dengler hat außerdem einen Lehrauftrag für Gesang an der Universität Augsburg.

 

 Georgia TryfonaSopran, singt im Herbst 2022 für die Puchheimer Taschenoper das Ännchen in Webers "Der Freischütz". Georgia Tryfona studierte Gesang in Korfu, Wien und schließlich in Berlin bei Julie Kaufmann. Sie absolvierte verschiedene Meisterklassen u.a. bei Barbara Bonney, Angelika Kirchschlager, Emma Kirkby, Kai Wessel, John Norris und Doreen Defeis. Sie ist Preisträgerin diverser Wettbewerbe, wie z.B. dem Wettbewerb der Rheinsberger Kammeroper 2018. Ihr Operndebüt gab Georgia Tryfona mit 19 Jahren als Sangaride (Atys - J. B. Lully) in einer Produktion der Petite Opera du Monde in Athen. Seitdem ist sie regelmäßig auf der Bühne im In- und Ausland zu sehen u.a. als Barbarina (Le nozze di Figaro - W. A. Mozart), Zerlina (Don Giovanni - W. A. Mozart), Adele (Die Fledermaus - J. Strauß), Belinda (Dido and Aeneas - H. Purcell) und viele andere. Auch als Konzertsängerin ist sie im In- und Ausland unterwegs, so sang sie u.a. die Johannespassion (J.S. Bach) mit der Stuttgarter Bachakademie unter Leitung von Hans-Christoph Rademann, die Sopranpartie in Ein deutsches Requiem (J. Brahms) und in Die Schöpfung (J. Haydn) mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin und vieles mehr. 2022 wird sie mit dem A-Cappella Orchester und Chor der Neurupiner Kulturkirche die Carmina Burana (C. Orff) singen und mit dem Baroque Ensemble "Le maschere galanti" die Cantata a quattro voci (C. F. Pollarollo) und Serenata a quattro voci (N. Porpora) einspielen. Georgia Tryfona ist Stipendiation des Richard-Wagner-Verbands.

 

 Alexander Thomas Geiger, Tenor, ist unser Max in Webers "Der Freischütz" im Herbst 2022. Der Tenor wurde 1994 in Passau geboren. Derzeit studiert er Master Gesang/Oper an der Hochschulf für Musik in Würzburg bei KS Prof. Jochen Kupfer. An der Opernschule der Hochschule konnte schon einige Rollen singen u.a. Paolino (Il matrimonio segrete - D. Cimarosa), 1. und 2. Fremder (Der Vetter aus Dingsda - E. Künneke), Mercure (Orpheus in der Unterwelt - J. Offenbach), Er (Die Nacht des Neurasthenikers - N. Rota) und viele andere. Im Juli 2022 wird Alexander Thomas Geiger sein Debut als Male Chorus (The Rape of Lucretia - B. Britten) geben. Durch die Siegfried-Wagner-Gesellschaft gab er im August 2020 auf der Kulturbühne im Reichshof Bayreuth sein Debut als Winzer in "Sonnenflammen op.8" von Siegfried Wagner.

Der Tenor nahm aktiv an Meisterkursen und Worshops bei renommierten Sängern, Professoren und Coaches teil, wie u.a. KS Brigitte Fassbaender, Julie Kaufmann, Caroline Stein, Bernd Valentin, Robert Gambill, Dale Funding und Peter Schöne, der übrigens den zweiten Platz im Kompositionswettberb der Puchheimer Taschenoper 2014 gewonnen hat.

Alexander Thomas Geiger ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes.

 

 

 

Puchheimer Taschenorchester:

 

Michael Sachs, Klavier, Korrepetition, wurde 1961 in Bamberg geboren. Mit 12 Jahren entdeckte er seine Liebe zum Klavier und zur Mathematik. Im Studium fuhr er dementsprechend erst einmal zweigleisig und studierte Mathematik an der Universität Würzburg, parallel dazu Klavier am Würzburger Konservatorium und später an der Musikhochschule, bis er als frischgebackener Diplommathematiker schweren Herzens das Musikstudium zugunsten einer Assistentenstelle an der Uni aufgab. Jahrelang arbeitete er als Korrepetitor mit dem Würzburger Bachchor und der Bayerischen Kammeroper Veitshöchheim zusammen. Heute lehrt er als Professor Mathematik an der Fachhochschule München. In seiner Freizeit tritt er mit verschiedenen Sängern und Chören auf. Michael Sachs ist mit der Kirchenmusikerin Astrid Sachs, die den Puchheimer Chor "Cantus P" leitet, verheiratet und hat drei Kinder. Der Klavierpart in "Hänsel und Gretel" 2006 war sein erstes Engagement in der Puchheimer Taschenoper. Sein zweites Engagement war 2007 der Klavierpart in "Die Reise nach Reims". 2008 stellte er sein Jazz- und Rocktalent am Klavier beim Musiktheaterabend "3 Soprane zum Weltfrauentag" unter Beweis, wo er außerdem mit einer Gesangseinlage überraschte. Im Herbst/Winter 2008 begleitete und korrepetierte Michael Sachs "Die Fledermaus" und 2009 unterstützte er wieder die 3 Soprane im Musiktheaterabend "Drei im gleichen Kleid" am Klavier. 2009 bis 2011 absolvierte Michael Sachs ein 2jähriges Jazz-Studium am Freien Musikzentrum München. 2010 begleitete er die "3 Soprane als Tenöre - Werdende Väter" am Klavier. Ebenfalls 2010 begleitete und korrepetierte er "Die Zauberflöte". Es folgten 2011 der Klavierpart in "Der Schmarotzer" und in "Rita", 2013 in der Hochzeitstrilogie und 2014 in den Opern des Kompositionswettbewerbs "Des Teufels Nacht" und in "Cosi fan tutte". 2017 war Michael Sachs in "Hänsel und Gretel" wieder mit von der Partie, ebenso 2019 in "Rita" und "Door" 2020  in "die schöne Galathée". Auch 2022 sitzt er im Freischütz wieder am Klavier.

 

 Helge Japha, Gitarre und Kontrabass, ist seit 2005 bei der Puchheimer Taschenoper dabei. Er begleitete 2005 in "Der eifersüchtige Ehemann" das Ständchen von Dorinas vermeintlichem Liebhaber auf der Gitarre. 2006 spielte er in "Hänsel und Gretel" den Kontrabass. Ebenso war er 2007 in Rossinis "Reise nach Reims" und 2008 in "Die Fledermaus" für die tiefen Töne zuständig. 2010 spielte er den Kontrabass in "Die Zauberflöte", 2011 in "Der Schmarotzer" von Florian Sonnleitner und in Donizettis "Rita" und 2013 in der "Hochzeitstrilogie". Helge Japha wuchs in Uruguay mit der Musik der Gauchos auf und ist als Gitarrist besonders dieser südamerikanischen Musik verbunden. Er studierte an der Musikhochschule Trossingen Gitarre und ist seither an der Kreismusikschule FFB tätig. Helge Japha ist ein vielgefragter und -beschäftigter Musiker, der in unzähligen Fomaten und an unzähligen Instrumenten mit seinem reichen musikalischen Fundus glänzt, u. a. als Leiter der Gruppe "Leno verde", die sich mit südamerikanische Musik beschäftigt. Auch in "Cosi fan tutte" 2014, 2017 in "Hänsel und Gretel", 2019 in "Rita" und 2020 in "Die schöne Galathée" war er wieder mit von der Partie. Natürlich ist er auch 2022 im Freischütz wieder am Kontrabass zu hören.

 

 Simon Japha, Akkordeon, Percussion, sorgte in den Produktionen "Hänsel und Gretel" (2006) und "Die Fledermaus" (2008) für lautmalerische und rhythmische Unterstützung am Schlagzeug. 2007 spielte er in "Die Reise nach Reims" den Hotelmusiker und begleitete die Rezitative auf dem Akkordeon. 2010 übernahm er in "Die Zauberflöte" den Akkordeonpart, auch bei "Rita" (2011) spielte er das Akkordeon. Simon Japha stammt aus einer Musikerfamilie. Im Alter von 6 Jahren begann er Akkordeon zu spielen. Dazu kamen später das Schlagzeug und das Klavier. Simon Japha spielt in verschiedenen Musikformationen und Bands mit, wie der lateinamerianischen Gruppe Leno Verde, den Bluestrings und vielen mehr. In seiner eigenen Band Circle of Secrets widmet er sich dem Melodic Metal und seit 2010 ist er Mitglied der Freibeuter-Folk-Band "Vroudenspil". Simon Japha studiert zur Zeit Schulmusik in München. 2013 spielte er in der "Hochzeitstrilogie" wieder das Akkordeon, sowie 2014 in "Cosi fan tutte", 2017 in "Hänsel und Gretel", 2019 in "Rita" und 2020 in "Die schöne Galathée". Auch 2022 ist er im Freischütz wieder am Akkordeon zu hören.

 

 David Jäger, Saxophon, spielte 2011 den Sopran- und Tenorsaxophonpart in der Oper "Rita" und im Vorprogramm. David Jäger studierte bei André Legros am Richard-Strauss-Konservatorium in München klassisches Saxophon. Er konzertiert solistisch ebenso wie in diversen Orchestern, u. a. Staatsphilharmonie Nordrhein-Westfalen. Zudem ist er in der frei improvisierenden Szene Münchens tätig: u.a. „Ensemble Finale“ (Fußball-Live-Vertonungen), ICI-Ensemble. Regelmäßig wirkt er in der Konzertreihe „Asyl Art“ mit. Im Newton-Saxofon-Quartett spielt er das Sopran-Saxophon. 2013 übernahm David Jäger den Saxophonpart in der Hochzeitstrilogie der Puchheimer Taschenoper. Ebenso 2014 in den Opern des Kompositionswettbewerbs "Des Teufels Nacht" und in "Cosi fan tutte" sowie 2017 in "Hänsel und Gretel". 2019 spielte er in "Rita" die Saxophone und 2020 in "Die schöne Galathée". Natürlich ist er auch im Freischütz wieder mit von der Partie.

 

 Johanna Sandhäger, Violine, Sopran, spielte 2013 erstmals für die Puchheimer Taschenoper in der "Hochzeitstrilogie" die Solovioline. 2014 übernahm sie den Violinpart in "Cosi fan tutte"2017 in "Hänsel und Gretel" und 2019 in "Rita". Geboren 1996, erhielt sie zunächst Violinunterricht bei Simone Burger-Michielsen und Peter Michielsen. Johanna Sandhäger ist mehrfache Preisträgerin beim Wettbewerb "Jugend musiziert" und war jahrelang Mitglied des Puchheimer Jugendkammerorchesters. Johanna Sandhäger studierte Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater in München und hatte dort Violinunterricht bei Prof. Julia Galic. Im Rahmen ihres Studiums erhielt sie außerdem schwerpunktmäßig Gesangsunterricht und singt in zahlreichen Ensembles und Chören (u.a. Madrigalchor und Vocalconsort München). So spielte Johanna Sandhäger 2020 in "Die schöne Galathée" nicht nur die Solovioline, sondern sang auch die "einzelne Jungfrau". 2022 wird Johanna Sandhäger im Freischütz eine Brautjungfer singen und natürlich wieder den Violinpart übernehmen.

 

 Saskia Ederle, Flöte, spielte 2014 in Mozarts "Cosi fan tutte", 2017 in Hänsel und Gretel, 2019 in "Rita" und 2020 in "Die schöne Galathée" die Soloflöte. Auch 2022 wird sie diese Partie im Freischütz übernehmen. Nach anfänglichem Blockflötenunterricht stieg Saskia Ederle im Alter von 11 Jahren auf Querflöte um. Seit 2007 wird sie darin von Katharina Scherer unterrichtet. Saskia Ederle gewann im Jahr 2010 einen 1. Preis bei "Jugend musiziert" und tritt regelmäßig mit ihrem Klavierpartner in Konzerten auf u. a. im Stadtmuseum und am Gasteig München. 2013 spielte sie beim Festival "Metal meets Classic", bei dem Musiker eigentlich konträrer Musikrichtungen zusammenarbeiten. Saskia Ederle ist im Hauptberuf Umweltingenieurin.  

 

 Katharina Poppe, musikalische Leitung, wurde 1994 in Landshut geboren und ist Masterstudentin im Fach Chordirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in München. Ihr anfängliches Schulmusikstudium mit Schwerpunkt Chorleitung inspierierte sie, Chordirigieren zu ihrem Lebensmittelpunkt zu machen und ein Studium in diesem Fachbereich zu beginnen. Neben ihren Hauptfahlehrern Prof. Andreas Herrmann und Prof. Michael Gläser erhielt sie auch Unterricht bei Peter Dijkstra, bei dem sie im Herbst 2020 einen Meisterkurs absolvierte. Seit Oktober 2021 studiert Katharina Poppe außerdem Bachelor Orchesterdirigieren bei Prof. Marcus Bosch und Prof. Georg Fritzsch. Im Münchner Raum leitet Katharina Poppe mehrere Chöre, u.a. das Vokalensemble "Chantier Vocal". Neben ihren Einstudierungen im Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater München betreute sie Dirigierworkshops für die Organisations "musicians for a better life" in Tansania. Im Jahr 2019 hatte Katharina Poppe die künstlerische Leitung eines Flashmop-Projektes der Münchner Pinakotheken im Zuge der Ausstellung Utrecht, Caravaggio und Europa. Seit 2021 ist Katharina Poppe außerdem Stipendiatin beim "Forum Dirigieren" des deutschen Muskrats. Auf ihren ersten Kurs beim WDR-Rundfunkchor unter Leitung von Nicolas Fink folgt im November 2022 ein erneutes Engagement für ein SingMit!-Konzert beim WDR-Rundfunkchor. In der Puchheimer Taschenoper wird Katharina Poppe im Herbst 2022 Webers "Der Freischütz" dirigieren.

 

 Stefan Schmidt, Violoncello, ist 2022 zum ersten Mal bei der Puchheimer Taschenoper dabei und übernimmt in "Der Freischütz" das Solocello. Stefan Schmidt hat früh mit Klavier- und Cellounterricht begonnen. Im Laufe der Zeit verlagerte er den Schwerpunkt auf das Cello, da - mit klassischem Hintergrund - vielfältigere Möglichkeiten bestanden, in unterschiedlichen Besetzungen musizieren zu können. Stefan Schmidt ist Gründungsvorstand und Mitglied des Ensemble con brio in Würzburg und der Isar-Philharmonie-München. Dadurch konnte er von Purcell bis Segerstam ein umfangreiches Spektrum aus dem symphonischen und konzertanten Repertoire aufführen. Als langjähriger Cellist des Akademischen Sinfonieorchesters München (ASO) hat er auch bei diversen Opernproduktionen (Zar und Zimmermann - A. Lortzing, Die Perlenfischer - G. Bizet, Nabucco - G. Verdi) mitgewirkt, dabei den Orchestergraben schätzen gelernt und seine Freude an szenischen Aufführungen entdeckt. Stefan Schmidt wirkte mit bei "Stars im Prinze" der Stiftung s'Münchner Herz, wo regelmäßig Higlights aus der Welt der Oper im Vordergrund stehen.